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Wie Du Deine gute Energie bei Stress bewahrst

Heute möchte ich Dir etwas über das Thema Energie schreiben. Denn den Zustand unserer Energie wahrzunehmen und gegebenfalls auch verändern zu können, ist besonders für uns Mütter wichtig. Was meine ich damit?

Wie machst Du Dir bewusst in welchem Energielevel Du Dich befindest? Du kannst es auch anders benennen, wenn es sich für Dich passender anhört: Dann denke zum Beipiel an Deine Stimmungslage oder allgemein Deine Laune.                                                                                                                                                                    Wie sorgst Du dafür, dass Du in guter Stimmung bleibst? Oder anders ausgedrückt, dass Du nicht in Stress gerätst?

 

Wann schlägt bei Dir die Stimmung um?

Ist Dir bewusst, wann Dein Energielevel kippt? Was sind die Auslöser, dass Du von einem guten oder auch neutralen Zustand in einen gestressten oder negativen Zustand rutschst? Was muss vorher eintreten?

Vielleicht gibt es Situationen mit Deinen Kindern, Meinungsverschiedenheiten mit dem Partner, oder Du ärgerst Dich über Dich selbst, weil Du Dich nicht an die Diät gehalten, oder die Fenster immer noch nicht geputzt hast. Die Liste an Möglichlichkeiten ist sicherlich endlos.

Aber was es auch immer sein mag, das ist eigentlich nebensächlich. Viel wichtiger ist: nimmst Du denn bewusst wahr, wenn so eine Situation eintritt, wie Du dann reagierst?

Ein Beispiel von mir: nach einem stressigen Tag gehe ich gerne noch zum Süßigkeitenschrank. Oft  schmeckt mir das hastig Heruntergeschlungene dann gar nicht, aber erst mal stellt sich ein Gefühl (kurzfristig) von Befriedigung ein. Jahrelang war mir dieses Verhalten gar nicht bewusst, aber mittlerweile erwische ich mich immer dabei, wie ich zu diesem Küchenschrank gehe. Und oft denke ich dann: Aha, jetzt ist es wieder da. Und entweder esse ich voller Frust trotzdem, oder ich schaffe es zu sagen: Stopp, mit diesem Verhalten auf meinen Stress wollte ich doch aufhören!

Jetzt können es bei Dir natürlich ganz andere Verhaltensweisen oder Reaktionen auf Stress sein. Was ich Dir mit meinem Beispiel nur sagen wollte: Wir rutschen oft in alte Gewohnheiten, unbewusste Verhaltensmuster ab. Das passiert ganz automatisch, und oft bemerken und hinterfragen wir es nicht.  Wir sind quasi zu blind dafür den Zusammenhang zwischen unserer unangenehmen Gefühlslage von Stress, Traurigkeit oder Ärger, und dem eingefahrenen Verhaltensmuster zu erkennen. Wir wählen für uns eine unbewusste Strategie, um zum Beispiel von Ärger oder Traurigkeit abzulenken. Und so merken wir auch gar nicht wie häufig die Art von gewählter Strategie überhaupt nicht hilfreich ist, um der auslösenden Situation entgegenzuwirken. Also mir hat zumindest der Schokoriegel bisher nicht bei der Konfliktlösung mit meinem Mann geholfen….

Schritte, um Deine Energie bewusst aufrecht zu halten

Was kannst Du nun also machen, um Deine gute Energie zu bewahren? Ich erzähle Dir nun von meinem Vorgehen. Vielleicht magst Du das für Dich auch einmal ausprobieren.

  • Schritt 1: Übe Dich in Reflexion

Je mehr Du Dich mit Deinen Gedanken, Gefühlen und dann den daraus reultierenden Handlungen auseinandersetzt, desto besser wirst Du Dich kennenlernen, und auch Deine nicht hilfreichen Verhaltensmuster erkennen. Und dann wirst Du in der Lage sein, bewusst zu entscheiden, ob Du diese Muster verändern möchtest.

 

  • Schritt 2: Überlege Dir eine bessere Strategie als Deine bisherige

Im ersten Schritt hast Du erkannt, dass Dein altes Verhalten nicht passend ist, um Dich in einem stressigen Moment tatsächlich wieder mit guter Energie zu versorgen. Überlege Dir nun Dinge, die hilfreich sind, um Deine Stimmung in Deinen Beispielsituationen positiv zu verändern. Es ist wichtig, dass Du Dir im Vorfeld Gedanken über diese neuen, hilfreichen Strategien machst. Denn in einem Moment, wo Du bereits in Stress verfällst, wird es Dir wesentlich schwerer fallen, Dir neue Verhaltensweisen oder Reaktionen zu überlegen. Daher mein Tipp: Lege Dir im Vorfeld eine Liste an, mit Dingen, die Dir helfen, Deine Laune zu verbessern.

Hier als Anregung meine Vorschläge:

  1. Tanzen- vielleicht kommt Dir das in dem Moment, wo es Dir nicht gut geht, komisch vor. Aber Bewegung- und vor allem Tanzen- hilft sehr gut den Bewusstseinszustand von negativ in positiv zu verändern
  2. Zum Lieblingsbuch greifen
  3. In die Badewanne gehen
  4. Eine Umarmung- bitte bewusst Deinen Partner oder eine andere Lieblingsperson darum
  5. Raus in die Natur- der klassische Waldspaziergang ist hier sehr förderlich; aber eine Runde um den Block hilft auch
  6. generell Bewegungen, wie Hüpfen oder eine Yogapose

Vielleicht denkst Du nun an Situationen im Büro, oder wo Du Dich nicht hüpfend oder tanzend vor anderen zeigen möchstest. In diesen Momenten ist es hilfreich eine  Strategie zu wählen, die Du für Dich machen kannst, und niemand unbedingt mitkriegt.

Am besten eignet sich meiner Meinung nach dann das bewusste Atmen. Zum Beipiel 3 mal tief in den Bauch ein und wieder aus.  Und falls Du nun anfängst zu zweifen: Einfach mal ausprobieren, und von dem guten Ergebnis überzeugen lassen!

Diese Beispiele sollen nur Anregungen für Dich sein. Sinnvoll ist es auf jeden Fall  Dir Deine eigenen Gedanken für geeignete Strategien zu machen.

 

  • Schritt 3: Erwische Dich in den auslösenden Situationen selbst, und führe bewusst die neue Strategie aus

Das nächste Mal, wenn Du wieder in ein Stimmungstief abrutschst, bist Du hellwach, erinnerst Dich an Deine Vorsätze und sagst bewusst: Stopp! Dieses Verhalten hilft Dir nicht, also ersetze die sinnlose alte Strategie durch die hilfreiche Strategie. Zum Beipiel anstatt Türen in einem Streit mit Deinem Partner aus Wut zuzuknallen, wie wäre es mit einem kleinen Tänzchen? Na komm, das Gesicht Deines Partners ist es Dir doch wert, oder? 😉

Wie motivierst Du Dich dran zu bleiben

Wie immer bei Veränderungen kommt irgendwann der Zeitpunkt, wo wir uns nicht mehr motivieren können unser neues Vorhaben weiter zu führen. Dass das passiert, ist ganz normal. Bitte schaue in diesen Momenten mit Mitgefühl auf Dich. Mach Dich nicht selbst nieder. Das wäre nur kontraproduktiv.  Sage Dir: „Beim nächsten Mal versuche ich es wieder anders zu machen, heute brauche ich mal wieder Schokolade, den Streit….“ Oder was auch immer.

Was kann Dir helfen Dich zu motivieren dran zu bleiben an Deinem Veränderungswunsch?

  1. Bewusstwerden über selbstschädigendes Verhalten: Meine Reaktion, mein Verhalten  ist selbstschädigend. Es bringt mich nicht vorwärts. Ich leide, mein Umfeld vielleicht auch. Es macht einfach keinen Sinn. Sei ehrlich mit Dir selbst und dann triff (wieder) die  Entscheidung: will ich das so weiterführen?
  2. Erfolgserlebnisse stärken den Glauben an Dich selbst: Wenn Du Dich auf das Experiment einlässt, wirst Du auch Erfolgserlebnisse haben (z.B. es geht mir viel besser ohne Schokolade. Ich fühle mich nicht vollgestopft, und mein Körper fühlt sich wohler. Ich habe kein schlechtes Gewissen wegen einem ungesunden Essverhalten)  Dann hast Du die Erfahrung gesammelt: Hey, ich kann mich ja auch anders verhalten, und es geht mir mit dieser neuen Strategie auch viel besser! Diese Erfahrungen stärken Deine  Selbstwirksamkeit und das wird Dir helfen dran zu bleiben. Und das Experiment vielleicht  noch auf andere lästige Muster auszuweiten.
  3. Relevanz/Sinnhaftigkeit: wir Menschen verändern nur etwas nachhaltig, wenn wir darin auch einen tieferen Sinn sehen. Bei mir und der Schokolade könnte das sein: ich verstehe, dass ich meinen Körper mit dem unkontrollierten Herunterschlingen von großen Mengen an Schokolade dauerhaft schädige. Oder: Ich möchte meinen Kindern eine gute Strategie bei Stress vorleben, und nicht, dass sie selbst zum Küchenschrank rennen und sich vollstopfen.

Abschließend möchte ich Dich ermutigen:

Nimm Dich selbst wichtg! Sei es Dir selbst wert! Wenn Du Dich nicht selbst wichtig nimmst, wird es auch kein anderer tun.

Und wenn jetzt das Argument kommt: ich kann mich nicht so viel mit mir selbst beschäftigen, dafür habe ich keine Zeit. Oder: das ist mir viel  zu egoistisch, ich muss mich schließlich erst mal um meine Familie kümmern. Dann sage ich Dir ganz ehrlich meine Meinung dazu:

BULLSHIT!

Denn das Gegenteil ist der Fall! Wenn Du etwas Gutes für die Familie, Deine Kinder tun willst, dann musst Du zuerst was gutes für Dich tun. Das ist Deine verdammte Verpflichtung! Denn nur wenn Dein Energievorrat ausreichend gefüllt ist, kannst Du etwas Gutes weitergeben. Nur dann kannst Du auch für Dein Umfeld dienlich sein!

Um ehrlich zu sein: Ich finde es egoistisch, wenn Du nicht auf Dich achtest! Wenn Du in Deine schlechte Laune immer wieder verfällst, und Deine Umwelt damit auch belastest!

Vielleicht weißt Du nun schon eine schlechte Strategie, die sich bei Dir immer wieder zeigt. Dann geh das Experiment an , und ersetze sie durch eine gute Strategie.

Verschwende Deine Energie nicht damit Dich über andere zu beklagen. Über Deine Liebsten, Dein Umfeld, die Welt an sich. Du kannst andere oder Umstände in Deinem Leben nicht (oder nicht in Deinem gewünschten Maße) verändern. Fange bei Dir selbst an.

 
 

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Ich wünsche Dir eine bewusste Zeit mit Dir selbst und Deiner Familie.

Alles Liebe

Deine Melanie

Wie Du Deine gute Energie bei Stress bewahrst

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