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Zeit für neue Denkanstöße

Raus aus den gewohnten Mechanismen und unbewussten Abläufen des Alltags

Ich freue mich, dass Du den Weg zu meinem Mini-Blog gefunden hast!

Ich möchte Dir in Anlehnung zu meinen Podcast-Folgen einen schnellen Überblick zu dem Thema der Woche verschaffen , und Dir ein paar Denkanstöße zu dem Thema Persönlichkeitstsentwicklung im Familienalltag mit auf den Weg geben.

5-10 Minuten, um Dich mit Dir und Situationen des Familienalltags bewusst auseinander zu setzen.

 

Meine Blogbeiträge

„WER bin Ich und was ist mein WARUM?“ ist mein erster Blogartikel!
Hier nutze ich die Gelegenheit Mich, meinen Weg, und die Gründe eines Weges näher vorzustellen.

Nach der Geburt meiner zweiten Tochter hat sich mein Leben stark verändert. Vielleicht bist Du selber Mama oder Papa und weißt aus eigener Erfahrung, dass die Geburt eines Kindes so einiges durcheinanderbringt. 

Kinder besitzen die Gabe uns den Spiegel vor zu halten. Und die Frage ist dann immer, ob wir UNS in diesem Spiegel SELBST einmal genauer angucken möchten- oder ob wir die Augen verschließen.

 
 

Woher weißt Du, was Du für ein Mensch bist? Wofür Du stehst, worauf es Dir im Leben ankommt? Ja, was Dir im Leben etwas WERT ist, wenn Du Deine Werte gar nicht kennst?

Welche Erwartungen setzt Du an Dein Kind, wie es sein soll, wenn es erwachsen ist? Welche Werte und Maßstäbe sollen für Dein Kind gelten?

Oft fallen uns dann bei dieser Fragestellung aus Sicht unseres Kindes schneller Dinge ein. Und es kommen vielleicht Antworten wie: hilfsbereit, sozialkompetent, respektvoll usw. So möchte ich mein Kind gerne als Erwachsenen sehen!

 
 

Was sind eigentlich meine Bedürfnisse als Mama? Weiß ich eigentlich was genau mit Bedürfnissen gemeint ist? Und wie  kriege ich die in meinem stressigen Alltag eigentlich noch erfüllt? Oft erlebe ich Mütter, die auf diese Fragen  keine Antwort kennen.

Und auch ich kenne das aus meinem Alltag. Oft spüre ich meine Bedürfnisse gar  nicht oder gehe einfach über sie hinweg. Aber irgendwann kommt der Zeitpunkt wo ich die Rechnung für dieses Verhalten bekomme, und mich leer, gestresst, ausglaugt oder ungerecht behandelt fühle.

Warum ist das so? Warum lassen wir es so weit kommen?  Ich glaube, weil wir es nicht gewohnt sind auf uns selbst zu achten. Wir glauben keine Zeit für uns zu haben, oder schlicht gesagt: wir haben es einfach  nicht gelernt wie wir mit uns und unseren Bedürfnissen umgehen können.

 
 

In meinem letzten  Beitrag habe ich über das Thema Bedürfnisse gesprochen, und dass es uns manchmal schwer fällt unsere Bedürfnisse wahrzunehmen.  Wenn dann in einer Familiensituation verschiedene Bedürfnisse aufeinanderprallen, ist der Konflikt oft vorprogrammiert. Vielleicht kommt Dir das auch bekannt vor?

Ein typisches Beispiel, welches mir aus meinem Familienalltag dazu einfällt, ereignet sich bei uns fast jeden Morgen. Wenn ich mein Kind in den Kindergarten bringen möchte, habe ich ein sehr starkes Bedürfnis pünktlich zu sein. Aber meine Tochter sieht diese Dringlichkeit so gar nicht.  Sie möchte viel lieber in Ruhe noch etwas malen oder mit ihrer Schwester spielen….Und das ist dann so eine klassische Situation, dass unsere Bedürfnisse gerade  nicht gut zueinander passen.

Wie machst Du Dir bewusst in welchem Energielevel Du Dich befindest? Du kannst es auch anders benennen, wenn es sich für Dich passender anhört: Dann denke zum Beipiel an Deine Stimmungslage oder allgemein Deine  Laune.                                                                                                                         Wie sorgst Du dafür, dass Du in guter Stimmung bleibst? Oder anders ausgedrückt, dass Du nicht in Stress gerätst?

 

Oft werde ich gefragt, wofür Coaching nun eigentlich gut sei. Und was man dafür tun muss, um ein Coach zu sein. Ich verstehe diese Fragen sehr gut, da es gar nicht so leicht ist, den Coaching-Markt zu überblicken. Und ich nehme es hier in Deutschland auch (noch) nicht als selbstverständlich wahr, dass „man“ sich einen Coach sucht. Ich möchte daher heute mein persönliches Verständnis von Coaching mit Dir teilen. Ich spreche hier von Coaching im Sinne von psychologischer Beratung. Das schreibe ich hier ausdrücklich an den Anfang des Artikels, damit keine Missverständnisse aufkommen.  Denn Coaching kann  heutzutage alles bedeuten, und deshalb ist es auch so schwierig für einen Kunden zu erkennen, was genau hinter einem Coaching-Angebot für eine Leistung steckt. 

In Gesprächen mit Eltern höre ich häufiger den Einwand: „Aber das Verhalten meines Kindes macht mich dann so wütend…..“ Oder: „Mein Kind testet doch seine Grenzen aus und will mich mit seinem Verhalten einfach provozieren….“

Denken wir einmal darüber nach, was diese Sätze genau bedeuten, dann müssen wir zugeben, dass wir mit diesen Aussagen unseren Kindern die Verantwortung überstülpen, welche Gefühle wir selbst empfinden. Also ganz einfach ausgedrückt: ist das Kind brav -also hat es gute Laune und folgt uns ohne Widerworte- dann haben wir vielleicht eher ein entspanntes Gefühl und sind froh. Ist das Kind allerdings wütend und versucht seinen eigenen Willen durchzusetzen, schreit oder weint die ganze Zeit, dann empfinden wir Eltern oft ein Gefühl von Stress. Vielleicht verbirgt sich hinter diesem Stressmoment ein Gefühl von Hilflosigkeit, Trauer oder Wut in uns selbst. Aber ist es denn nun tatsächlich so, dass unsere Kinder mit ihrem Verhalten die Verantwortung für unsere Gefühle tragen?

Ein Wutanfall unseres Kindes ist für uns Eltern verständlicher Weise anstrengend. Ich habe mich dann oft hilflos gefühlt. Ich wußte nicht, was ich tun könnte, um meiner Tochter zu helfen. Je länger der Wutanfall dauerte, desto nervöser wurde ich. Besonders wenn noch andere Leute anwesend waren, die ganz interessiert schauten, wie ich denn diese Situation  jetzt mal in den Griff kriegen würde.

Aber wenn wir uns so hilflos und unter Druck fühlen, dann reagieren wir auch meist mit Wut, weil wir diese unangenehme Situation nur noch schnell beenden wollen. Und das Kind soll doch jetzt bitte mal endlich auf uns hören! Wie stehen wir denn als Erwachsene sonst da? Wir wollen uns schließlich durchsetzen, und uns nicht von unserem Kind auf der Nase rumtanzen lassen!

Meine Erfahrung hierzu war: wenn ich in diesen Situationen auch noch wütend reagierte, half das gar nichts! Meine Tochter und ich waren im Kampfmodus. Und je länger dieser Kampf dauerte, desto schlechter fühlten wir uns beide- meine Tochter und ich. Klar, irgendwann hört jeder Wutanfall auf. Aber wenn ich danach völlig erschöpft auf das Geschehene zurück blickte, blieb immer ein schlechtes Gefühl, das schlechte Gewissen zurück: wie hast Du Dich jetzt Deinem Kind gegenüber verhalten? Sie war doch schon mit ihrer Wut völlig überfordert gewesen. Und ich hatte ihre Not auch gesehen und gefühlt. Trotzdem hatte ich noch angefangen sie anzubrüllen, und mit meiner eigenen Überforderung sie dann noch zusätzlich gestresst! Das fühlte sich für mich überhaupt nicht richtig an.

Ein wesentlicher Teil von Selbstmitgefühl besteht darin, dass wir unseren kritischen Dialog- den wir alle mehr oder weniger kennen – verändern. Wir verändern ihn in einen freundlichen, verständnisvollen Dialog uns selbst gegenüber. Probiere es einmal aus. Du wirst ziemlich schnell feststellen, dass allein diese bewusste Veränderung Deiner Gedanken dazu führt, dass sich auch Deine Gefühle verändern. Wenn Du verständnisvoll und fürsorglich mit Dir sprichst, wird auch Dein Nervensystem sich langsam beruhigen und Deine Anspannung wird weichen. So wirst Du in der Lage sein auch mehr Geduld mit Deinem Kind aufzubringen. 

Kleinkinder können sich noch nicht alleine trösten, das ist einfach vom Stand ihrer Entwicklung nicht möglich. Ihr Nervensystem kann sich noch nicht selbst herunterfahren, wenn Stresshormone ausgeschüttet werden. Das heißt eine Selbstberuhigung oder Selbstregulation ist noch nicht möglich und baut sich erst über die Jahre (bis hin zur Pubertät) auf.

Kinder müssen erst Strategien lernen wie sie mit Trauer, Schmerz, starken Gefühlen und Stress im Allgemeinen umgehen können. Und das lernen sie anhand von Vorbildern. Also vorrangig durch uns Eltern! Und welche Strategien sollen Deine Kinder später im Umgang mit Stress haben? Sollen sie dann zu sich selbst sagen: „Weinen darf ich nicht. Ich muss mein Gefühl verstecken…“  Ja, ich weiß viele Erwachsene machen das so. Und gesellschaftlich ist das ja auch irgendwo gewollt:  Wir wollen niemanden zur Last fallen, wir wollen uns nicht verletzlich zeigen usw….

Wenn wir uns bewusst machen in welchen Situationen unser inneres Kind hervortritt, können wir uns besser selbst verstehen. Wir sind dann auch eher in der Lage unsere Reaktionen für die Zukunft zu ändern. Es geht also bei der Methode mit dem inneren Kind darum zu entdecken, wann das innere Kind uns zu ungünstigen Reaktionen verleitet. Wenn wir das wissen, können wir die Denk- oder Handlungsweisen des verletzen inneren Kindes zu konstruktiven Denk- oder Handlungsweisen verändern. Das wird uns aber nur gelingen, wenn wir auch verstehen, warum das innere Kind so handelt. Und das können wir uns am besten durch diese Frage erklären: Über welches Bedürfnis bin ich (wiederholt) hinweg gegangen, so dass mein inneres Kind wütend, traurig, hilflos… hervortreten musste?

Ich persönlich bin davon überzeugt, dass wir alle als Kinder emotionale Wunden erfahren- zumeist von unseren Eltern, aber vielleicht auch von anderen Personen wie Lehrern oder anderen Familienmitgliedern, zu denen wir einen starken Bezug haben. In diesem Kontext verstehe ich im Kern die emotionale Wunde als Gefühl „nicht gut genug zu sein“. In dem Sinne, dass wir als Kind den Glauben entwickeln: Wenn wir nicht fleißig, brav, klug oder was auch immer sind, dann gefallen wir unseren Eltern nicht, ja dann lieben sie uns wohlmöglich gar nicht. Das heißt wir entwickeln als Kind den Glauben: ich werde nur geliebt, wenn…. Und um dieses „wenn“ geht es. Denn übersetzt heißt das: ich kann nicht mehr daran glauben, dass ich bedingungslos geliebt werde. Ich glaube nicht, dass ich liebenswert bin, wenn ich  einfach so wie bin, wie ich nun mal bin! Es verfestigt sich der Glaube: „ich muss anders sein, besser, schöner, intelligenter, ….. sein, um geliebt zu werden.“

Diesen Glauben behalten wir tief in uns. Es ist ein Glaube, der in unserem Unterbewusstsein mit uns schwingt, und uns in unserem Leben weiter begleitet- auch als Erwachsener. Und so steuert dieser Glaube des Nicht-genug-seins (unbewusst) unser Leben. Denn wenn dieser Glaube da ist, beeinflusst er auch die  Entscheidungen, die wir in unserem Leben treffen.

Die faszinierende Erfahrung, die ich diese Woche machen durfte, war: ich übte mich aktiv in Dankbarkeit, und in meinem Alltag- vor allem in meinen Begegnungen mit anderen Menschen- bekam ich sie zurück und fühlte mich bestärkt und angenommen. Natürlich motiviert diese Erfahrung mich weiterhin der Dankbarkeit zu widmen, weil ich gemerkt habe, wie es mir möglich war, innerhalb kürzester Zeit mein Mindset, meine Stimmung, mit Hilfe der Dankbarkeit zu verändern. Was wird wohl möglich sein, wenn dieses Gefühl zu einer gewohnten Haltung geworden ist?

 

Viele Menschen tragen den Glauben mit sich: so wie ich bin, bin ich nicht gut genug. Ich muss … ( perfekt, klüger, schöner, kommunikativer usw. ) sein, um Anerkennung und Liebe von anderen zu erhalten. Diese Überzeugung haben wir meistens irgendwann in der Kindheit gewonnen, weil wir Schlussfolgerungen aus den Worten oder Reaktionen unserer Eltern gezogen haben (hierzu höre gerne meinen AudiobeitragDas größte Missverständnis in der Kommunikation zwischen Eltern und Kindern“). Und diese Schlussfolgerung lief im Kern darauf hinaus, dass wir irgendwas bestimmtes sein müssten oder auf bestimmte Art handeln müssten , um Liebe zu verdienen.
Leider hält diese Überzeugung bei den meisten Erwachsenen immer noch an, und führt zu viel Leid, Druck und Stress.

Es scheint eine besonders weit verbreitete „Krankheit“ unter Müttern zu sein. Aber keine Sorge, falls Du Dich jetzt ertappt fühlst: auch bei anderen Menschen dieser Gesellschaft kann ich dieses Phänomen immer wieder beobachten:

„Ja klar, das mach ich noch schnell, Chef. Kein Problem…“   Innerer Monolog: „Neee… ich könnte so ko****! Schon wieder ne Sonderaufgabe. Und natürlich muss das auch alles wieder ich erledigen .“

Vielleicht gibt es ähnliche Beispiele in Deinem Alltag. Und hey: in meinem übrigens auch! Aber weißt Du auch, wer Dir da einen Streich spielt und gegen Deine wahren Bedürfnisse und Wünsche arbeitet? Wenn Dich mein Verständnis über dieses hinderliche Verhalten interessiert, lade ich Dich ein weiterzulesen.

Oft werde ich gefragt: Was nützt mir Coaching überhaupt?  Und gerade Eltern zeigen sich skeptisch. Häufige Aussagen sind: „Ich habe dafür keine Zeit.“ oder „Mir ist das zu teuer.“

Ich bin davon überzeugt, dass Coaching wertvoll ist für alle Menschen, und gerade für uns Eltern! Woher diese Überzeugung kommt? Ich habe selbst erlebt wie befreiend, erleichternd und wohltuend ich mich nach einem Coaching fühlen kann. Natürlich habe ich auch die andere Seite erlebt: nämlich wie aufwühlend und schmerzhaft eine Coaching-Sitzung sein kann. Warum ich trotzdem weiter gemacht habe? Weil ich wusste, dass hinter dem Schmerz noch etwas anderes für mich verborgen liegt: Etwas, das es einfach wert ist, zu finden. Oft habe ich dort die Erleichterung gefunden, einen inneren Frieden. So ist Coaching ein Teil meines Lebens geworden. Und es bereichert mich Coach zu sein, genauso wie es mich bereichert Klient zu sein.

 

Sorge für eine entspannte Atmosphäre und nutze die Zeit für Dich.

Und wenn Du ein Thema gerne ausführlicher und  in Audio-Form hören möchtest, schau auf der Podcast-Seite vorbei. 

Schreib mir gerne und lass uns austauschen. Du kannst auch über Facebook oder Instagram mit mir in Kontakt treten.

Finde den Weg zu Dir und Deinem eigenen Wohlbefinden (zurück). So trägst Du zum Familienfrieden bei.

Ich wünsche Dir eine bewusste Zeit mit Dir selbst und Deiner Familie.

Alles Liebe,

Deine Melanie

Mini-Blog- Inspiration für Mütter