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Wie sorge ich für mich und mein Kind bei einem Wutanfall?

Befindet sich Dein Kind gerade in dem so genannten Trotzalter, ist also zwischen 2 und 4 Jahre alt?  Wenn Du Dich gerade in einer Lebensphase befindest, in der Dein Kind öfter seine Wut zeigt und lautstark seinen Willen durchsetzen möchte, dann ist dieser Beitrag genau richtig für Dich.

Ich glaube, wir kommen als Eltern immer wieder in diese Situationen, in denen unser Kind wütend, hartnäckig und ausdauernd versucht seinen Willen durchsetzen, und dieses Verhalten uns in Stress versetzt. Wir werden dann vielleicht selbst wütend, oder fühlen uns hilflos, sind irgendwann vielleicht verzweifelt.

Zunächst möchte ich Dich beruhigen und Dir sagen, dass dieses Verhalten ganz normal ist; und sogar besonders wichtig für die Entwicklung unserer Kinder, damit sie lernen einen eigenen Willen zu entwickeln. Das ist nämlich der Sinn dieser Zeit, die im allgemeinen mit Trotzphase bezeichnet wird. 

Im Grunde genommen geht es darum, dass unsere Kinder selbständig, autonom werden. Und daher nennen wir es auch die Autonomiephase. In diesem Entwicklungsschritt begreifen die Kinder, dass sie eine eigene Persönlichkeit sind. Kinder lernen, dass sie unabhängig sind von Mama und Papa. Das Bedürfnis immer mehr Dinge alleine ausprobieren zu wollen, steigt immens in dieser Zeit. Da sie aber oft noch gar nicht in der Lage sind alle Dinge alleine zu machen- zum Beipiel sich die Schuhe zuzubinden- stoßen sie auch rasch an ihre Grenzen. Das verursacht Frust und kann  dann ein Grund dafür sein, dass der „legendäre“ Wutanfall ausbricht, und das Kind sich nicht von alleine beruhigen kann. Vielleicht hast Du selbst diese Erfahrung schon gemacht: viele Kinder werfen sich auf den Boden, schlagen um sich, und eine Kommunikation mit ihnen ist in dieser Zeit nicht möglich. Sie reagieren in der Regel auf unsere Worte gar nicht mehr. Vielleicht wollen sie auch nicht von uns angefasst werden.

Wie ist Deine Haltung gegenüber Wutanfällen?

In dieser Situation wird es für uns Eltern verständlicher Weise anstrengend. Ich habe mich dann oft hilflos gefühlt. Ich wußte nicht, was ich tun könnte, um meiner Tochter zu helfen. Je länger der Wutanfall dauerte, desto nervöser wurde ich. Besonders wenn noch andere Leute anwesend waren, die ganz interessiert schauten, wie ich denn diese Situation  jetzt mal in den Griff kriegen würde.

Aber wenn wir uns so hilflos und unter Druck fühlen, dann reagieren wir auch meist mit Wut, weil wir diese unangenehme Situation nur noch schnell beenden wollen. Und das Kind soll doch jetzt bitte mal endlich auf uns hören! Wie stehen wir denn als Erwachsene sonst da? Wir wollen uns schließlich durchsetzen, und uns nicht von unserem Kind auf der Nase rumtanzen lassen!

Meine Erfahrung hierzu war: wenn ich in diesen Situationen auch noch wütend reagierte, half das gar nichts! Meine Tochter und ich waren im Kampfmodus. Und je länger dieser Kampf dauerte, desto schlechter fühlten wir uns beide- meine Tochter und ich.

Klar, irgendwann hört jeder Wutanfall auf. Aber wenn ich danach völlig erschöpft auf das Geschehene zurück blickte, blieb immer ein schlechtes Gefühl, das schlechte Gewissen zurück: wie hast Du Dich jetzt Deinem Kind gegenüber verhalten? Sie war doch schon mit ihrer Wut völlig überfordert gewesen. Und ich hatte ihre Not auch gesehen und gefühlt. Trotzdem hatte ich noch angefangen sie anzubrüllen, und mit meiner eigenen Überforderung sie dann noch zusätzlich gestresst! Das fühlte sich für mich überhaupt nicht richtig an!

Deswegen bin ich froh, dass ich heute mit einem anderen Blick auf solche Situationen schauen kann. Denn durch diesen anderen Blick wurde es mir erst möglich auch einen anderen Umgang mit diesen Situationen zu lernen.

Was hat mir dabei geholfen?

  1. das Wissen, dass alle  Kinder in die Autonomiephase kommen, damit sie selbständige Menschen werden können. Und das wollen wir ja alle: selbständige Kinder, oder?
  2. das Wissen, dass Kinder in dieser Zeit anfangen ihre Gefühle kennenzulernen. ABER, dass sie noch nicht in der Lage sind diese Gefühle selbst zu regulieren. Das heißt, sie erleben ihre Gefühle in einem regelrechten Gefühlsrausch. Und sie benötigen Begleitung, damit sie aus diesem Rausch auch wieder heraus kommen können. Sie brauchen uns als Vorbild, damit sie Strategien lernen, wie sie später mit ihren Gefühlen umgehen können.
  3. Ich habe verstanden, dass ich dafür die Verantwortung trage ihnen sinnvolle Strategien und den Umgang mit ihren Gefühlen zu zeigen. Wer sonst sollte das schliesslich tun? Und vor allem habe ich die Wichtigkeit gesehen für einen hilfreichen Umgang mit Gefühlen.

Was hilft es, wenn mein Kind völlig wütend oder verzweifelt ist, und ich sage: „Ach, ist doch gar nix passiert. Stell dich nicht so an…“ Was lernt mein Kind dann?

Vielleicht: Meine Mutter versteht mich nicht.

Oder: Meine Gefühle sind falsch, oder gerade nicht gewollt.

Das wollte ich meinem Kind nicht vermitteln, denn ich hatte für mich erst gelernt, dass ALLE Gefühle wichtig sind für eine psychische Gesundheit.

Vielleicht lernt das Kind auch: ich bin nicht wichtig! Dieser Glauben meines Kindes hätte  Auswirkung auf sein Selbstwertgefühl.

Also egal welche Schlussfolgerungen dieser Art die Kinder ziehen, in der Regel lernen sie dann ihre Gefühle zu unterdrücken, weil sie erfahren haben, dass die Wut oder die Traurigkeit nicht gewollt sind. Aber es ist wichtig, dass diese starken Gefühle auch heraus kommen dürfen. Natürlich wollen wir nicht, dass unser Kind als Erwachsener später noch lautstark anfängt zu brüllen, oder sich auf den Boden schmeißt…Aber glaubst Du wirklich, dass das passieren wird?

Natürlich wird das Kind lernen mit der Wut gesellschaftsfähig umzugehen. Es ist nur die Frage auf welche Art und Weise wird das geschehen? Auf welche Weise wird es später selbst seine Wut regulieren? Das was die meisten von uns gelernt haben ist, unsere Wut runterzuschlucken. Denn wir wollen nicht stören, wir wollen nicht auffallen. Aber die Folge davon ist, dass diese aufgestaute Wut in irgendeiner anderen Form wieder raus muss. Vielleicht irgendwann in Form von körperlichen Beschwerden. Oder irgendwann explodieren wir scheinbar aus einer Nichtigkeit heraus. Wir haben so lange runtergeschluckt, bis wir es nicht mehr ertragen können. Das Fass kommt zum Überlaufen. Vielleicht kennst Du genau das auch von Dir selbst oder von anderen Erwachsenen aus Deinem Umfeld. Und dann frag Dich doch einmal: Welchen Umgang mit Gefühlen willst Du Deinem Kind nun zeigen?

All diese Überlegungen haben mir geholfen, die Entscheidung zu treffen, dass ich die Wutanfälle meiner Kinder begleiten möchte. Ich möchte sie und ihre Gefühle wichtig nehmen. Damit sie später als Erwachsene auch noch davon profitieren und hilfreiche, gesunde Strategien haben mit ihrem eigenen Stress umzugehen. Und das war für mich auch die Basis, dass ich mich überhaupt anders verhalten konnte. So konnte ich meine Haltung zu dem Thema verändern. Und durch diesen veränderten Blick auf mein Kind und seine Entwicklung, konnte ich mich auch anders verhalten.

Wie gehe ich konkret in der Situation des Wutanfalls vor?

Wie gehe ich vor, wenn mein Kind in seinem Wutanfall steckt, und alleine nicht heraus finden kann?

 1. Sage innerlich „Stopp“, um zu Dir  selbst zu kommen

Ich richte den Blick bewussst auf mich selbst. Nicht auf mein Kind! Ich prüfe: wie geht es mir selbst gerade? Habe ich genug Energie und Geduld diesen Wutanfall nun zu begleiten? Wenn ich merke, ich bin selbst zu unruhig und gestresst, dann muss ich schnell entscheiden,was ich für mich jetzt tun kann, um ruhiger zu werden. Stresst mich das Umfeld, weil ich gerade im Supermarkt bin? Alle Leute gucken, und das setzt mich zusätzich unter Druck? Dann bringe ich mich und mein Kind erst mal in „Sicherheit“. An einen sicheren Platz, wo ich mich nicht so stark beobachtet fühle. Und wenn es nur die nächste Straßenecke ist. Irgendwo, wo ich mich nicht mehr so sehr von meinem Außen unter Druck gesetzt fühle.

Vielleicht setzt mich nicht das Außen unter Druck, sondern die Unruhe kommt aus mir selbst: Weil ich einen stressigen Tag hatte, oder es heute schon der 3.Anfall ist. Egal was es sein mag, dann gilt es, mich selbst zu beruhigen. Denn erst dann werde ich Energie für mein Kind übrig haben. Wie verschaffe ich mir Energie auf die schnelle?

1. Tipp: Atmen.  Probiere es aus, es ist wirksam. Denn das bewusste tiefe Atmen, wird Dich zu Dir selbst zurück führen. Drei mal tief in den Bauch ein, und wieder aus. Das wird Dir schon Erleichterung verschaffen.

2.Tipp: Selbstmitgefühl. Sich selbst Verständnis gegenüber bringen durch einen bewussten inneren Dialog: ja ich bin jetzt gerade in einer stressigen Situation, ich bin nervös. …Tröste Dich selbst. Ich weiß, dieses Vorgehen ist den meisten fremd, denn in der Regel tun wir genau das Gegenteil: in unserem Kopf geht der Kritiker an. Wir haben schon Stress und zusätzlich verurteilen wir uns. Kennst Du diese oder ähnliche Sätze: „Klar, dass mir das jetzt wieder passiert. Nichts hab ich im Griff. Was bin ich überhaupt für ’ne Mutter? Das krieg ich jetzt wieder nicht hin. Was sollen denn die anderen Leute von mir denken…..“ Diese Stimme plappert und plappert, aber sie ist alles andere als hlfreich! Du machst Dich selbst nieder, und damit wirst Du Dich weiter in Aufruhr bringen. Und deshalb ist es so wichtig da bewusst zwischen zu gehen und zu sagen: ich spende mir jetzt in Gedanken bewusst Verständnis, Mitgefühl und Trost!  Und das hat eine beruhigende, entspannende Auswirkung auf Deinen Körper! Vom Kritiker weg hin zu Deiner tröstenden inneren Stimme. Das zu üben und zu einer Gewohnheit werden zu lassen, wird vieles in Deinem Leben zum Positiven verändern. Und nicht nur bei Wutanfällen Deines Kindes von Vorteil sein. Glaube mir, ich weiß wovon ich da spreche.

3. Tipp: rufe Dir in Erinnerung: Das ist ein wichtiger Entwicklungsschritt für mein Kind. Und mein Kind benötigt dabei meine Hilfe, da es alleine nicht in der Lage ist sich aus dem Gefühlsrausch zu befreien.

4.Tipp: sage Dir: auch das wird vorbei gehen. Du musst auch nichts spezielles tun! Du bleibst ruhig bei Deinem Kind, und dann wird der Wutanfall vorbei sein- vielleicht in 10Minten, vielleicht in 30 Minuten. Aber danach wird es Euch beiden wieder gut gehen. Öffne Dich in dem Bewusstsein: in ganz naher Zukunft ist es auch wieder vorbei.

Erst wenn Du wieder ausreichend Energie hast, wendest Du Dich Deinem Kind zu!  Diese Vorschläge sind  alle schnell in Deinem Kopf umsetzbar. Mit ein wenig Übung wirst Du bald ganz genau wissen, was Dir gut tut in diesen Momenten, und das dann auch schnell umsetzen können.

 

2. Richte Deinen Fokus auf Dein Kind

Was tut Dein Kind da eigentlich? Beobachte erst einmal. Meistens schreien sie ja auch irgendwelche Wörter heraus. Vielleicht ist Dir auch von Anfang an klar, was der Auslöser für den Anfall war. Und wenn dem so ist, kannst Du das auch zurückmelden: „Ich weiß Du wolltest Dir alleine die Schuhe anziehen. Und jetzt bist Du so wütend, dass das nicht geklappt hat. Ich sehe Deine Wut. “ So zeigst Du Deinem Kind Verständnis. Und verstanden zu werden ist so wichtig für Dein Kind, das sich gerade in emotionaler Not befindet. Wenn es spürt, Mama versteht mich, ist das eine gute Erfahrung für Dein Kind und für seinen Selbstwert. Weil es sich in dem Moment ernst genommen fühlt. Auch hier zu Beruhigung: Du musst aber gar nicht wissen, warum Dein Kind einen Wutanfall hat. Ganz oft können wir uns das nämlich nicht erklären, was genau passiert ist. Löse Dich davon. Es reicht  wenn wir sagen: „Ich sehe wie wütend oder traurig Du bist. Ich bin hier. Es ist ok, so wie es ist“. Und generell gilt: Rede nicht so viel! Die Sätze kommen nämlich nicht an. Es reicht wenn DuDein Verständnis mit 2-3 Sätzen immer mal wiederholst.Schau auf welche Art Du sonst noch Deinem Kind Empathie engegenbringen kannst. Lässt es sich anfassen? Dann nimm es in den Arm oder streichel sanft über den Kopf/ Schulter. Und wenn es nicht angefasst werden möchte: respektiere das. Bleib dem Kind zugewandt in Körpersprache und Mimik. Und denke daran: Jeder Wutrausch geht vorbei 😉 Und es ist nicht Deine Aufgabe eine Lösung jetzt zu finden. Und auch nicht dafür zu sorgen, dass das Kind schnell ruhig wird. Nein, Deine Aufgabe ist es mit Deinem Kind diesen Anfall durchzustehen- eben so lange wie er dauert. Und das so empathisch und ruhig wie es Dir eben möglich ist. Und damit wirst Du Deinem Kind den allergrößten Dienst erweisen! Weil es dann lernt:  Ich darf sein wie ich bin. Ich bin nicht allein in diesem Zustand. Und alle meine Gefühle sind ok. Auf diese Art bleibst Du in Beziehung mit Deinem Kind, und bist eben nicht im Kampfmodus! Und das wird Euch auf Dauer beide stärken im Umgang mit Euren Gefühlen! Und es wird Euch näher zusammen schweißen, Eure Bindung festigen!

Meine Kinder haben mich dazu gebracht, dass ich mich mit dem Umgang mit meinen eigenen Gefühlen immer wieder auseinander setze: Dass Wut und Traurigkeit da sein dürfen. Dass alle Gefühle dazu gehören zu einer guten psychischen Gesundheit. Dass ein gesunder Umgang bedeutet, diese Gefühle nicht wegzudrücken, sondern sie auszudrücken. Damit sie auch von mir abfließen können. Und mich und meinen Körper nicht weiter belasten. Auf diese Art lernen wir von und mit unseren Kindern. Das ist für mich ein großes Geschenk! Eine Chance auch für uns selbst, und die Art von Qualität der Beziehung, die wir mit unseren Kindern führen möchten. Deshalb frage ich Dich: Welche Haltung möchtest Du zu diesem Thema einnehmen? Und somit: welchen Umgang mit Gefühlen willst Du Deinen Kindern vorleben?

Zusammenfassung und:
Du bist gut so wie Du bist!

Wenn Du Dich nun entscheiden solltest:

Ja, ich will mein Kind bei seinen Gefühlsausbrüchen empathisch begleiten.

Ja, ich will meinem Kind  zeigen, dass seine Gefühle und schlußendlich mein Kind selbst ernst genommen wird,

dann hier kurz die Zusammenfassung, welche Punkte Du beim nächsten Gefühlssturm Deines Kindes ausprobieren kannst:

Sorge für Deine Energie, denn Du brauchst sie in diesem Moment. Atme und sei mitfühlend mit Dir selbst.

Lenke erst dann die Aufmerksamkeit auf das Kind. Beobachte Dein Kind, kennst du das Bedürfnis was Dein Kind hat? Zeige Verständnis! Verständnis reicht, auch wenn Du nicht weißt, was das Bedürfnis des Kindes ist. Bleibe dem Kind empathisch zugewandt und warte bis der Sturm vorüber ist.

Lass uns noch einmal ganz ehrlich auf das Thema blicken. Diese Gefühlsstürme unserer Kinder, die kommen ja sowieso. Es ist nicht zu ändern. Und wir wissen ja auch, dass das erforderlich ist für eine gesunde Entwicklung zu einem selbständigen Menschen. Wenn dem jetzt so ist, dann können wir uns nur noch entscheiden: Wie willst Du Dich fühlen, wenn der Anfall vorbei ist? Die Anstrengung während des Wutanfalls wird sich wohl nicht unbedingt vermeiden lassen. Aber wie willst Du Dich danach fühlen?

Völlig erschöpft vom Ausschimpfen und dem Kampf? Vielleicht sogar mit Gewissensbissen, weil Du fühlst, dass Du Deinem Kind gegenüber ungerecht warst,  und Deiner Verantwortung als Erwachsener nicht nachgekommen bist?

Oder willst Du danach zufrieden mit Dir sein? Mit dem guten Gefühl, dass Du Dein Kind begleitet hast durch diesen Sturm? Dass Du ihm hilfreich warst? Weil Du ihm gezeigt hast, dass es ok ist wie es ist, und dass Dein Kind sich auf Dich verlassen kann!

Meine letzte dringende Bitte: veruteile Dich nicht dafür, wenn Du es mal nicht schaffst Dein Kind ruhig zu begleiten. Das ist ok, weil es menschlich ist! Auch Deine Gefühle dürfen Dich überkommen. Das passiert uns allen. Aber allein, dass Dir bewusst ist, dass Du einen anderen Weg gehen möchtest, verändert schon so viel! Denn dann kannst Du Dir sagen: beim nächsten Mal versuche ich es wieder anders. Du hast jeden Tag die Chance es anders zu machen. Und Du wirst sehen, es wird Dir auch gelingen. An manchen Tagen sehr gut, und an anderen Tagen wieder nicht so gut! Das ist völlig in Ordnung und ich sage Dir auch warum: Weil Dein Kind daraus lernt, dass wir Menschen sind. Es wird an Dir erkennen, dass wir nicht an jedem Tag gleich gut funktionieren können, und das auch nicht müssen. Wir brauchen nicht perfekt zu funktionieren, um trotzdem tiefe und vertrauensvolle Beziehungen führen zu können. Und das ist eine tolle, und vor allem entlastende Erfahrung, die Dein Kind da mit Dir machen darf. Findest Du nicht?

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Ich wünsche Dir eine bewusste Zeit mit Dir selbst und Deiner Familie.

Alles Liebe,

Deine Melanie

Wie sorge ich für mich und mein Kind bei einem Wutanfall?

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